Endlich …

Hs.- … auch wenn der nächste Wettkampf sicher noch in weiter Ferne ist, das Training ist um eine Disziplin reicher geworden: Es wird im Blumengarten bei der TG wieder Stabhoch gesprungen.

Mit der Freigabe der Sprungmatten ging es wieder los. Wie bei den anderen technischen Disziplinen musste jeder Sportler seinen eigenen zugewiesenen Stab benutzen. Aus Hygiengründen ist es zur Zeit nicht möglich, Stäbe im großen Stil zu testen. Aber Hildegard und Katharina Hassemer waren im ersten Training nur froh, endlich wieder einmal mit dem Stab trainieren zu können. Sie nahmen einfach den Stab mit dem sie den letzten Wettkampf bestritten hatten und legten los.

Sogar die „Stab-Drills“, Trockenübungen im Gehen/Traben auf der Laufbahn abseits der Matte, wurden als Vorbereitung gerne in Kauf genommen.

Dann ging es endlich an die Matte. Die ersten Sprünge waren noch etwas zögerlich, aber dann tasteten die beiden sich Schritt für Schritt wieder an die Lattenüberquerung heran. Gerne hätten sie sicher im Training noch mehr Sprünge über die Latte gemacht, aber es wäre ja kein Training, wenn nicht auf bestimmte Teile des Stabhochsprungs besondere Beachtung liegen würde.

Mit der Latte deutlich über der persönlichen Bestleistung versuchten die Zwei, vor der Latte möglichst hoch zu kommen und die Latte mit den Füßen zu berühren. Nach einer kleinen Diskussion fand die Aufgabe aber auch die Zustimmung der Athleten. Mit der Aussicht auf viele Sprünge ging das Training im wahrsten Sinne im Flug vorbei. Nachdem die ersten Erfahrungen mit dem „Corona-Stabhochtraining“ gemacht sind, freuen sich alle auf die nächste Einheit.