Leichtathletik-Städtevergleich

Hs.- Die TSG Heidesheim war Gastgeber zu einem Einladungswettbewerb, um den Athelen der TSG, der LAV Gau-Algesheim und der TG Nieder Ingelheim in Corona-Zeiten die Möglichkeit zu geben, wieder einmal im Wettkampf gegeneinander anzutreten.

Von der TG nahmen Hildegard Hassemer, Katharina Hassemer und Konni Boje die Einladung an.

Für Hildegard war es nach einer Verletzungspause ein erster kleiner Test. Zusammen mit Konni versuchte sie sich im Speerwerfen. Die Technik war wieder da, es fehlte allerdings noch etwas an Schnelligkeit und Kraft. Das 600 Gramm schwere Gerät landete bei 15,65m. Konni musste seinen geliebten 700-Gramm–Senioren-Speer im Auto lassen. Statt dessen musste er mit dem 800-Gramm-Speer bei den Aktiven mitwerfen. Dort zog er sich allerdings mit 19,69m achtbar aus der Affaire. Man darf auf jeden Fall gespannt sein, wie sein erster Speerwettkampf bei den Senioren ausfällt. Dort ist der Speer nicht nur 100 Gramm leichter, sondern auch 20cm kürzer.

Die Jüngste in der Mannschaft, Katharina, konnte mit 18,48m ihren Speerwurfwettbewerb für sich entscheiden. Auch da dürfte der erste 20m-Wurf sicher nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Eine Klasse für sich war der Stabhochsprungwettbewerb, denn in Ingelheim trainiert Kathrina die Technik bei niedrigen Höhen und mit verkürztem Anlauf an der Hochsprungmatte. Obwohl sie erst zweimal vorher an einer Stabhochsprunganlage ihren Wettkampfanlauf festlegen und testen konnte, zeigte sie eine tolle Vorstellung mit dem Stab. Von 1,50m bis zu ihrer neuen Bestleistung von 1,90m meisterte sie alle Höhen ohne einen Fehlversuch. Dann ging es noch einmal weiter, die Latte wurde auf 2,00m gelegt. Ob sie damit ihre neue Bestleistung noch einmal steigern konnte?

Bei den ersten zwei Versuchen fiel jedesmal die Latte. Im dritten und letzten Versuch legte sie sich aber noch einmal mächtig ins Zeug. Zwar berührte sie die Latte ein wenig, aber diese Mal blieb sie oben liegen. Herzlichen Glückwunsch zur ersten Überquerung der 2m-Marke.