1. Einsatz der 3m-Stäbe im Training

Hs.- Seit ein paar Tagen verfügt die Wettkampfgruppe der TG-Leichtathleten jetzt auch über einige Stäbe von 3,00m bis 3,50m, von den Springern, die bereits mit Stäben um die 4,00m unterwegs sind, gerne auch mal etwas spöttisch „Würmchen“ genannt. Doch die kleinen Stäbe sind ein Volltreffer.

Endlich können die jungen Sportler es den großen Springern gleichtun und mit Stäben springen , die für sie gemacht sind.

Arya Gupte nutzte die Gunst der Stunde und probierte gleich neben ihrem altbekannten Stab noch den ein oder anderen von den „neuen“ Stäben. Auch Ina Wilz probierte gleich mehrere Stäbe aus, um eine Antwort auf die Frage zu bekommen: Welcher Stab biegt sich am besten?

Jana Lindemann, Katharina und Hildegard Hassemer griffen dagegen weiter zu ihren bekannten Stäben. Schnell war nach den ersten Vorbereitungen der Anlauf an der Hochsprungmatte mit Einstichkasten aufgebaut.

Für die ersten Sprünge über noch niedrige Höhen bis circa 2,00m kann der Anlauf aus der Halle noch an der Hochsprungmatte genutzt werden. Schließlich wurden in Ingelheim auf dieser Anlage schon Hochsprungwettgewerbe mit Höhen jenseits der 2,30m durchgeführt.

So werden an der Anlage bei Sprunghöhnen bis 2,00m noch erste wertvolle Erfahrungen gesammelt und fleißig an der Technik gefeilt, ehe es dann leider in den umliegenden Plätzen mit Stabhochsprungmatten auf „Höhenjagd“ geht.

Für Neulinge, die zum ersten Mal beim Stabhochsprung Kontakt mit den Stäben machen, kann die Anlage umgebaut werden. So kann man denn für die ersten Gehversuche mit dem Stab von erhöhter Position auf die Matte springen.

Nach dem ersten „Schnuppertraining“ dieses Jahr im Freien waren alle Beteiligten froh, wieder einmal mit ihren doch etwas ausgefallenen Sportgeräten gesprungen zu sein.

Weitere Fotos finden Sie unter Impressionen: Stabhochsprung-Training 27.05.2022