Erfolgreiches Wochenende für die TG-Leichtathletik

Erfolgreiches Wochenende für die TG-Leichtathletik

Hs.- Drei Leichtathleten:innen, 6 Starts, 3 Bestleistungen, 1 Qualifikation, besser kann ein Wochenende nicht sein. Doch der Reihe nach…

Unser Senior Konstantin Boje hat für das Saisonfinale im Freien noch einmal seine Stäbe eingepackt, um in Bad Ems auf Höhenjagd im Stabhochsprung zu gehen. Erst bei 2,16m griff er ins Geschehen ein. Nach einem kurzen Wackler, der erste Sprung im Wettkampfmodus misslang, ging es dann zügig weiter hoch. Bis auf überquerte 2,46m ging es hinauf, das bedeutete eine neue Bestleistung für Konni. Mit soviel Selbstvertrauen griff er auch noch die 2,56m an und scheiterte in drei Versuchen nur denkbar knapp. Doch mit einer neuen Bestleistung und dazu noch die Qualifikation für das Senioren-Masters 2026 in der Tasche konnte er den Tag gut gelaunt ausklingen lassen.

Mareike Weber und Jana Lindemann hatten noch einmal zu den Spikes gegriffen, um in Stuttgart das Saisonfinale zu bestreiten. Dort musste Mareike als erstes in die Starblöcke  über 100m. In 13,53sec überquerte sie als zweite die Ziellinie und verfehlte ihre Bestleistung damit nur um 0,06sec. Danach war Jana im Hochsprung an der Reihe. Sie leistete sich erst bei 1,35m ihren ersten Fehlversuch und war dann nach einem erfolgreichen Versuch über 1,35 auf einmal allein im Wettkampf. Da war in der Hitze des Stuttgarter Stadions dann leider auf einmal neben der Konkurrenz auch die Konzentration weg. Nach drei knappen Fehlversuchen über 1,40m reichten ihr 1,35m zum Sieg. Gemeinsam mit Mareike bestritt sie dann Weitsprung. Hier zeigte sich, dass Jana ob mit oder ohne Stab die Springerin für die Höhen ist. Mit 4,12m konnte sie die Siegerin zwar nicht gefährden, aber jederzeit im Feld mithalten. Schade, dass zwei ihrer wirklich weiten Sprünge ungültig waren. Auch Mareike hatte am Anfang Schwierigkeiten, um in den Wettkampf zu kommen. Doch dann, in den letzten beiden Sprüngen, zeigte sie eine Flugshow. Erst mit 4,50m eine neue persönliche Bestleistung. Und dann im letzten Versuch noch einmal eine Steigerung auf 4,59m und damit der Sprung auf den zweiten Platz der Konkurrenz.

Zum Abschluss dann noch der Showdown über 200m mit Mareike. Nach einem Blitzstart lief sie schon nach wenigen Schritten zu der vor ihr gestarteten Läuferin auf. Aus der Kurve kam sie noch knapp auf Position vier liegend auf die Zielgerade, um dann den Turbo zu zünden. Zuerst an der vor liegenden Dritten vorbei, kam sie der Siegerin noch einmal gefährlich nahe. Aber es sind eben „nur“ 200m und keine 210m. So war es am Ende der dritte 2. Platz für Mareike, aber mit welchem Paukenschlag: In 27,82sec blieb sie zum ersten Mal unter der 28sec-Schallmauer: Herzlichen Glückwunsch!

Mit diesen Ergebnissen kann man getrost nach einer langen Saison einmal eine kleine Pause machen und die Akkus wieder füllen, ehe es dann wieder zum Winter-/hallentraining geht.

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