
Erster Hallenstart für die TG in Stadtallendorf
Hs. – Das Vorweihnachtliche Kriterium der Stadtallendorfer Leichtathleten wurde in diesem Jahr zum 40. Mal ausgeschrieben. Das Hallensportfest mit seinem umfangreichen Disziplinangebot ist seit Jahren schon ein Magnet für alle Klassen der Leichtathleten.
Und obwohl es schwierig ist, gerade die technisch anspruchsvollen Sprungdisziplinen im Winterhalbjahr zu trainieren, machten sich in diesem Jahr Jana Lindemann und Mareike Weber auf den Weg nach Mittelhessen.



Jana hatte sich dabei gleich die schwierigste Disziplin, den Hochsprung, für den Auftakt ausgesucht. In der Vorbereitung sah alles noch gut aus. Ein guter Anlauf und sichere Sprünge beim Einspringen ließen keinen Raum für Nervosität. Aber die Wettkampfsituation änderte alles, sodass leider schon bei 1,35m der Wettkampf zu Ende war. Etwas besser erging es im Weitsprung. Auch für diese Disziplin gibt es im Winter leider keine Trainingsmöglichkeit. Aber hier konnte sie sich Schritt für Schritt an den Absprungbalken herantasten. Zusammen mit Mareike, die sich ebenfalls für den Weitsprung entschieden hatte, ging es auf die Jagd nach Weitenzentimeter. Am Ende fehlten Jana mit 4,13m und Mareike mit 4,47m jedoch weniger als 10cm um noch in den Endkampf der besten Acht einzugreifen.


Deutlich besser lief es dagegen in den Sprintdisziplinen. Über 60m konnte Mareike eine neue Bestleistung für sich verbuchen. Sie sprintete in 8,44 sec über die Ziellinie. Zum Abschluss eines langen Wettkampftages ging es für die beiden noch einmal über 200m in die Startblöcke. 200m, das heißt in der Halle über eine Runde mit überhöhten Kurven. Jana hatte in ihrem Lauf das Lospech, dass sie auf der engen Innenbahn laufen musste. Trotzdem sicherte sie sich mit 33,81s und Platz 7 noch einen Platz unter den besten 8, die bei der Siegerehrung zur Belohnung noch einmal einen Griff in die Ferrero Zugabekiste machen durften.



Noch besser erging es Mareike. Sie durfte im vierten Lauf auf der günstigen Bahn 3 laufen. Mit einem sehenswerten Finish lief sie in 28,03 sec ins Ziel. Das war bis dato die fünftbeste Zeit. Aber es folgten noch weitere vier Läufe. Ab jetzt ging das bange Warten mit den Blicken zur Zeitanzeige los, das man sonst eigentlich nur von den Wintersportdisziplinen kennt. Wird die Zeit reichen, um Platz 5 zu verteidigen? Und ja, sie reichte. Platz 5 und der Griff in die Ferrerokiste waren der Lohn.


