
Gelungene Hallenstarts in Frankfurt-Kalbach
Hs. – Der Einladung des Hessischen Leichtathletikverbandes zu den offenen Kreismeisterschaften nach Frankfurt-Kalbachn in die große Leichtathletikhalle folgten von der TG Hildegard Hassemer, sowie Mareike und Maximilian Weber.
Für Hildegard war es seit einigen Jahren Pause ein Wiedersehen mit der Halle. Sie hatte sich für das Kugelstoßen entschieden und wollte in der W55-Klasse mit der 3kg-Kugel zum Start ins neue Wettkampfjahr auf jeden Fall gleich die 7-Marke knacken. Ein hoch gestecktes Ziel, schließlich kann bei uns in der Halle kein Techniktraining mit Kugel durchgeführt werden. Doch der erste Stoß mit 6,89m deutete schon an, dass es klappen könnte. Auch die nächsten beiden Stöße landeten knapp vor der 7m-Linie. Dann klappte es aber doch noch, die Kugel landete bei 7,03m – entsprechend groß war die Freude bei Athletin und Trainer.



Die anderen beiden hatten sich den Sprintrecken über 60m und 200m verschrieben. Den Anfang machte Maximilian. Für ihn war es der erste Start in Spikes für die TG. Entsprechend groß war auch dann die Nervosität, die auch noch etwas größer wurde, da ausgerechnet in seinem Lauf auf der Bahn neben im ein Fehlstart verursacht wurde. Um so erstaunlicher, wie gelassen er den zweiten Startversuch absolvierte. In 8,38 sec überquerte er bei seinem Sprinteinstand die Ziellinie.



Fast schon routiniert bereitete sich dann Mareike auf ihren Auftritt vor. Sie hatte ja schon ein paar Hallenauftritte hinter sich. Für sie galt es, eine neue persönliche Bestleistung aufzustellen. Mit 8,38 sec und der Qualifikation für den Endlauf gelang ihr das auf Anhieb. Und was niemand erwartete, im Endlauf konnte sie sich noch einmal steigern und mit 8,32 sec den 3. Platz für sich sichern. Danach ging es nach einer kurzen Pause zu der langen Sprintstrecke. In der Halle bedeuten die 200m eine komplette Runde zu sprinten. Mit der Erfahrung des ersten Hallensprints bereitet sich Maximilian auf seine Aufgabe vor. Gar nicht so einfach, schließlich sind die engen Hallenkurven leicht überhöht, man startet sozusagen auf einer Schrägen. Aber Maximilian meistere auch diese Aufgabe und kam in 27,42 sec ins Ziel.



Abschließender Höhepunkt eines langen Sporttages waren die 200m von Mareike. Ihre Pause zwischen dem 60m-Endlauf und dem 200m-Start war deutlich kürzer als die Regenerationsphase von Maximilian. Trotzdem ging sie forsch an und konnte ihren Lauf mit 28,09 sec gewinnen. Die Freude darüber wurde ein paar Minuten später sogar noch gesteigert: Sie hatte nicht nur ihren Lauf gewonnen, sondern stand als 200m-Sprintsiegerin zum ersten Mal ganz oben auf dem Treppchen.
Herzlichen Glückwunsch!




