Konstantin Boje in Düsseldorf am Start

Konstantin Boje in Düsseldorf am Start

Hs.- Nachdem Mareike die TG-Farben in Dortmund bei den Westfälischen Hallenmeisterschaften eindrucksvoll vertreten hatte, stellte sich Konni jetzt in der Leichtathletikhalle in Düsseldorf der Konkurrenz aus dem Verband Nordrhein.

Weit- und Hochsprung und 200m waren seine Disziplinen in der Halle. Darüber hinaus standen noch parallel zu den Hallenmeisterschaften die Winterwurfmeisterschaften auf dem Programm, hier hatte sich Konni noch für den Speerwurf entschieden.

Los ging es mit dem Weitsprung, in der Vergangenheit eigentlich immer eine Zitterpartie von ihm. Aber dieses Mal klappte alles besser. Zwar konnte im Wintertraining kein Sprungtraining an der Grube durchführt werden, aber dank eines guten Lauf- und Sprinttrainings in den letzten Wochen gehörten die  Anlaufprobleme der Vergangenheit an. Mit konstanten Absprüngen auf bzw. direkt vor dem Brett konnte er sich auf 3,69m verbessern. Mit dem klaren Ziel bald die 4m-Marke zu attackieren, konnte er zufrieden die Weitsprungschuhe ausziehen und sich der nächsten Disziplin, dem Hochsprung, zuwenden.

Auch der Hochsprung gehört zu den Disziplinen, die im Winter in der Halle nur schwer zu trainieren sind. Aber auch hier zeigte das gute Basistraining erste Früchte. Ohne Fehlversuch ging es bis auf 1,40m hoch. Erst bei dem Versuch seine Bestleistung von 1,45m anzugreifen war an diesem Tag noch das Ende der Fahnensange erreicht. Aber so denkbar knapp wie er in dem Wettbewerb an der Einstellung seiner Bestleistung scheitere, darf man schon auf die Hochsprungwettbewerbe im Sommer gespannt sein.

Dann ging es hinaus ins Freie. Bei strahlendem Sonnenschein aber knackig kaltem Winterwetter wurden die Winterwurfmeister der Speerwerfer ermittelt. Hier zeigte das Krafttraining  seine Wirkung. Mit einer neuen Bestleistung von 26,75m und einem weiteren Wurf über die 26m war er mehr als zufrieden. Und auch hier richtete sich der Blick nach vorn. Bei den kommenden Werfertagen dürfte es nicht mehr lange dauern, um die 30m-Marke zu übertreffen.

Leider war der Wechsel von der Halle hinaus zur Speerwurfanlage nicht ganz ohne Folgen geblieben. Mit einem verhärteten Oberschenkel ging es zurück in die Halle. Als es auch nach intensiver Gymnastik noch nicht ganz „rund lief“  wurde der 200-Sprint schweren Hertens gestrichen.

Bei einer Tasse Kaffee und dem Rückblick auf drei gute Auftritte war der ausgefallene 200m-Lauf aber schnell vergessen. Zumal mit Blick nach vorn ein kleines Trainingslager in der attraktiven Sporthalle winkt. Die Hausaufgaben für Trainer und Betreuer sind auf jeden Fall schon verteilt.

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